Geschichte der ARPA-Wissenschaftsstiftung

Im Jahr 2002 überlegte sich der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) unter welchen Voraussetzungen eine kontinuierliche und langfristige Unterstützung der nationalen Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Parodontologie möglich wäre. Nach langen Diskussionen kam man überein eine gemeinnützige Stiftung zu gründen, die sich ausschließlich der Aufgabe der nationalen Forschungsförderung widmen sollte.

In Anlehnung an die frühere Bezeichnung „ARPA“, d. h. der ehemaligen Bezeichnung der deutschen Gesellschaft für Parodontologie bzw. der „ARPA-Internationale“, entschied man sich dafür, der Stiftung den Namen „ARPA-Wissenschaftsstiftung“ zu verleihen. Die Abkürzung ARPA bedeutet „Arbeitsgemeinschaft für Parodontoseforschung“.

Der Stiftungszweck ist laut Satzung die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie in Deutschland. Mit diesem Stiftungszweck wurde die ARPA-Wissenschaftsstiftung vom Regierungspräsidium Oberbayern unter der Nummer 530.4-1222.112-1. staatlich anerkannt. Es handelt sich also um eine staatlich anerkannte gemeinnützige Stiftung.

Gemäß dem Stiftungsrecht besteht die Stiftung aus einem Kuratorium und einem Stiftungsvorstand, die sich jährlich in Kuratoriums- und Vorstandssitzungen treffen und in einem regelmäßigen Turnus gewählt werden.

Nach Gründung der Stiftung im Jahr 2003 erfolgt eine erste Zuwendung in Höhe von 30.000,00 €, die den Grundstock des Stiftungskapitals darstellte. Die ARPA-Wissenschaftsstiftung ist daher davon abhängig, dass durch Zuwendungen von zahnärztlichen Zustiftern, Industriepartnern, interessierten Laien, das Stiftungsvermögen wächst und langfristig der Stiftungszweck erfüllt werden kann. Alle Zuwendungen und Spenden können nach Vorlage der entsprechenden Bescheinigung, die vom Stiftungsbüro gerne ausgestellt wird, steuerlich geltend gemacht werden.

Seit Beginn im Jahr 2003 ist das Stiftungsvermögen auf die Gesamtsumme von nahezu 650.000,00 € angewachsen (Stand 2020).

Um das Stiftungsvermögen weiter aufzubauen wurde eine Altgoldsammelaktion in Zusammenarbeit mit zahnärztlichen Praxen gestartet; es finden in unregelmäßigen Abständen Workshops und Symposien statt, deren Einkünfte ebenfalls der Stiftung zugutekommen.

Zusätzlich erhält die Stiftung Zuwendungen von der Dt. Gesellschaft für Parodontologie (DGParo), die sie als ihr „Kind“ unterstützt und weiter fördert, wobei jedoch rechtlich eine völlige Unabhängigkeit besteht.

Im Jahr 2014 wurde mit dem 10. ARPA-Workshop das 10-jährige Jubiläum der ARPA-Wissenschaftsstiftung in Form eines internationalen Workshops in Gießen gefeiert. 2017 war Bonn die gastgebende Stadt für die ARPA-Tagung mit dem Thema „Parodontologie und Kieferorthopädie“, mit anerkannten Spezialisten aus Italien und Deutschland als Referenten.

2020 übergaben die Gründungsvorstände Prof. Dr. Jörg Meyle und Dr. Hans-Georg von der Ohe ihre Tätigkeit an einen neu gewählten Vorstand, der nun aus drei Personen besteht.

Für das Jahr 2021 soll erneut eine Tagung der ARPA Wissenschaftsstiftung durchgeführt werden.

 

Dr. Frank Bröseler  | PD Dr. A. Bäumer-König  |  Prof. Dr. Dr. S. Jepsen

ARPA Vorstand